Newsletter des Stadtseniorenrats Wangen im Allgäu Nr.4/2026 vom 01.09.2026
- Fachvorträge zu dem Thema
„Erben und Vererben“
„Das letzte Hemd hat keine Taschen“ sagt man. Daher ist es wichtig, zu Lebzeiten zu regeln, was mit dem eigenen Vermögen geschehen soll. Wer soll erben und wer nicht? Was möchte ich der Welt hinterlassen? Kann ich mit meinem Erbe Gutes tun? Eine kluge und vor allem vorausschauende Nachlassplanung kann Steuernachteile, Streit unter Angehörigen und die Zerschlagung des Familien-vermögens vermeiden. Planen Sie vorzeitig und informieren Sie sich auf unseren Fachvorträgen über Möglichkeiten und Stolperfallen bei der Testamentserrichtung.
Der Stadtseniorenrat bietet in Zusammenarbeit mit dem Fachanwalt Philipp Nagel von der Kanzlei ferba eine 3-teilige Vortragsreihe an.
Folgende Termine werden angeboten:
Die Veranstaltungen finden im Gemeindezentrum St. Ulrich,
Karl-Speidel-Str. 11, Wangen im Allgäu statt.
• Dienstag, 24.09.2026, 16:00 Uhr
Fachvortrag zum Thema „Vorsorge“
• Dienstag, 29.10.2026, 16:00 Uhr
Fachvortrag zum Thema „Erben – mit und ohne Testament“
• Dienstag, 19.11.2026, 16:00 Uhr
Fachvortrag zum Thema „Übertragung von Immobilien“
Der Besuch ist kostenfrei. Der Zugang zum Veranstaltungsraum barrierefrei.
Der Stadtseniorenrat Wangen im Allgäu freut sich auf Ihr Kommen!
- Teilhabe braucht Vernetzung: Kommunale Seniorenarbeit und Migrantenorganisationen für mehr Teilhabe im Alter
Wie kann die Teilhabe älterer Menschen mit Zuwanderungsgeschichte vor Ort verbessert werden? Und welche Rolle spielen dabei Migrantenorganisationen und die kommunale Seniorenarbeit? Diese Fragen standen im Mittelpunkt der digitalen Veranstaltung „Teilhabe braucht Vernetzung: Kommunale Seniorenarbeit und Migrantenorganisationen“, die am 18. Juni 2026 stattfand. Mehr als 120 Vertreterinnen und Vertreter aus Seniorenorganisationen, Migrantenorganisationen sowie der kommunalen Senioren- und Integrationsarbeit tauschten sich darüber aus, wie Barrieren abgebaut und Teilhabechancen verbessert werden können. Die Veranstaltung wurde von der BAGSO gemeinsam mit dem Bundesverband Netzwerke von Migrant*innenorganisationen (BV NeMO e.V.) organisiert.
Die Dokumentation zur Veranstaltung ist nun online.
- Positionspapier von Wir pflegen e.V.: Eigenanteile und finanzielle Belastung in der häuslichen und stationären Pflege
Der Bundesverband pflegender Angehöriger wir pflegen e.V. macht in seinem Positionspapier deutlich: Die Eigenbeteiligung steigt in beiden Versorgungsformen. Im Pflegeheim sei sie sichtbar, in der häuslichen Pflege bleibe sie verdeckt. Doch wenn man die Pflegeleistungen der Angehörigen in Geld umrechne, übersteige die Eigenbelastung in der häuslichen Pflege die in der stationären Pflege deutlich. Der Bundesverband kritisiert, dass das Pflegeneuordnungsgesetz die Lage zu verschärfen drohe, statt pflegende Angehörige zu entlasten. Er hat deshalb Forderungen an die Bundesregierung formuliert.
Link zum Positionspapier
- Landesseniorenrat Baden-Württemberg
Geschäftsstelle zieht um
Ab dem 10. September erreichen Sie die Geschäftsstelle des Landesseniorenrats Baden-Württemberg unter folgender neuen Adresse:
Herbert-Keller-Haus des Diakonischen Werks Württemberg (3. OG)
Heilbronner Straße 180
70191 Stuttgart
Die Telefonnummer bleibt unverändert. Sie lautet 0711 - 61 38 24.
E-Mail: landesseniorenrat@lsr-bw.de, Website: www.lsr-bw.de
- Bruderhausdiakonie hat in den Auwiesen eine neue Tagespflege eröffnet
Die neue Tagespflege Auwiesen ist am Samstag, 11. Juli 2026 feierlich eröffnet worden. Die Einrichtung, getragen von der Bruderhausdiakonie, bietet ab sofort 15 Seniorinnen und Senioren pro Tag ein Zuhause auf Zeit – mit Geselligkeit, präventiven Angeboten und einem abwechslungsreichen Programm.
Zur Eröffnung sprachen OB Michael Lang, Staatssekretärin Petra Krebs sowie Emanuel Maier von der Firma Gapp Holzbau Grußworte und würdigten das Engagement der Bruderhausdiakonie für die regionale Pflegeinfrastruktur. Pfarrerin Dr. Joos von der evangelische Kirchengemeinde und Luitgard Immler, Gemeindereferentin der Katholischen Kirchengemeinde, segneten gemeinsam die Einrichtung. Damit unterstrichen sie die Bedeutung der Tagespflege als Ort der Gemeinschaft und der persönlichen Würde im Alter.
Die Tagespflege Auwiesen bietet:
- Plätze für 15 Gäste täglich, die durch die Pflegekasse größtenteils finanziert werden.
- Geselligkeit und Gemeinschaft für Seniorinnen und Senioren.
- Präventive Angebote zur Förderung von Gesundheit und Wohlbefinden.
- Ein abwechslungsreiches Programm, das auf die Bedürfnisse der Gäste zugeschnitten ist.
Die Bruderhausdiakonie als Träger der Einrichtung steht seit Jahrzehnten für menschliche Pflege, Würde und Teilhabe. Mit der Tagespflege Auwiesen wird dieses Engagement um ein weiteres modernes Angebot erweitert, das Seniorinnen und Senioren ein aktives Leben ermöglicht, schreibt die Bruderhaus Diakonie in einer Pressemitteilung.
Weitere Informationen unter
https://www.bruderhausdiakonie.de/altenhilfe/wohnen-und-pflege/tagespflege/tagespflege-auwiesen-wangen-im-allgaeu
- Vorsicht vor falschen Enkeln
Der so genannte Enkeltrick ist eine besonders hinterhältige Form des Betrugs, der für Opfer oft existenzielle Folgen haben kann. Sie können dadurch hohe Geldbeträge verlieren oder sogar um Ihre Lebensersparnisse gebracht werden.
Mit den Worten "Rate mal, wer hier spricht" oder ähnlichen Formulierungen rufen Betrüger bei meist älteren und allein lebenden Personen an, geben sich als Verwandte, Enkel oder auch gute Bekannte aus und bitten kurzfristig um Bargeld. Als Grund wird ein finanzieller Engpass oder eine Notlage vorgetäuscht, beispielsweise ein Unfall, ein Auto- oder Computerkauf. Die Lage wird immer äußerst dringlich dargestellt. Oft werden die Betroffenen durch wiederholte Anrufe unter Druck gesetzt. Sobald das Opfer zahlen will, wird ein Bote angekündigt, der das Geld abholt.
Hat der Betroffene die geforderte Summe nicht parat, wird er gebeten, unverzüglich zur Bank zu gehen und dort den Betrag abzuheben. Nicht selten ruft der Täter sogar ein Taxi, wenn das Opfer den Weg nicht mehr zu Fuß bewältigen kann. Auf diese Weise haben Enkeltrick-Betrüger in der Vergangenheit bereits Beträge im fünfstelligen Eurobereich erbeutet.
Wer sich dazu entschließt seine Rufnummer aus den öffentlich zugänglichen Verzeichnissen löschen zu lassen, kann dies mit dem unter dem nachfolgenden Link aufrufbaren Vordruck machen. Der Vordruck wird von der Opferschutzorganisation „Weißer Ring“ in Zusammenarbeit mit der Polizei aufgelegt.
https://www.polizei-beratung.de/fileadmin/Dokumente/Telefonbucheintrag-aendern-loeschen.pdf
Kontakte
E-Mail: stadtseniorenrat@buergerforum-wangen.de
Telefon: 07522 9319491 (Büro Bürgerforum)
Anschrift: Karlstraße 14, 88239 Wangen im Allgäu
Homepage: www.stadtseniorenratwangen.de
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Finanziert mit Mitteln der Stadt Wangen im Allgäu
Verantwortlich für den Inhalt: Kurt Kiedaisch, Sprecher des Stadtseniorenrats.
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